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![]() Das Bambus-Lexikon The Bamboo Lexicon |
Mehr als 850 Seiten Informationen über Bambus
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Endlich wird mein heimlicher Favorit etwas populärer und bekommt vielleicht den Stellenwert, der ihm eigentlich zu steht. Die dicken Halme im Vergleich zu anderen winterharten Arten, wie Aureosulcata, Bissetii, Humilis und Co, werden hoffentlich den bisher eher selten gepflanzten Atrovaginata vielen Pflanzenfreunden gefallen.
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| Beschreibung von Phyllostachys atrovaginata von Ned Jaquith USA: Common name: Incense Bamboo Maximum Height: 35-40 feet Diameter: 2.75 inches Hardiness: -10°F ( listed by the American Bamboo Society at -15°F) USDA Zone recommended 5b through 10. (may do fine in 5a) Formerly called Phyllostachys congesta, this bamboo is very quick growing. This is an excellent bamboo for landscaping use due to its rapid growth, relatively large diameter canes in relation to height, and straight upright culms. Phyllostachys atrovaginata has an unusual characteristic in that the culms have a wax on the surface with a fragrance somewhat like sandalwood. Like water bamboo, Phyllostachys heteroclada, this species has air canals in the rhizomes and roots which are an adaptation for growing in wet soils. It begins shooting for us here in Portland during the last week of April. The new shoots are among the best tasting and have an interesting culm sheath pattern. Also, good quality wood for crafts. | |
| Höhe: | 4,00 bis 7,00 m (China: bis 8 m) |
| Halme: | grün, bemehlt, später -grün, im Alter leicht gräulich, senkrecht, relativ dick und stämmig, hartes Holz, bis 5 cm Ø, anfangs dicht stehend, später mit großem Halmabstand. Neue Halme verbreiten einen leichten Geruch von Sandelholz. Sandelholz: Heimat Indien. Verwendung als wohlriechendes Möbelholz und zu Parfümeriezwecken. Das rote Holz, das zum Teil, in den stärksten Blöcken auch Kaliaturholz genannt wird. |
| Blätter: | hellgrün, häufig leicht clorotisch, klein, wenig Blattmasse |
| Wuchs: | straff aufrecht bei etablierten Pflanzen, wenige, aber starke und lange Ausläufer, aus denen später die Halme wie an eine Schnur gereiht austreiben |
| Standort: | sonnig bis halbschattig, Wärme liebend, Trockenheit und in der warmen Jahreszeit Nässe vertragend |
| Winterhärte: | -18° bis -25°. Bei etablierten Pflanzen. In den strengen Wintern 2008 bis 2011 keine Frostschäden Nähe Hannover. |
| Platzbedarf: | ab 10,00 m² |
| Verwendung: | Solitär, großer Hain, hoher Sichtschutz. Wächst in jedem normalen Boden, auch in Böden die in der warmen Jahreszeit nass oder feucht sind. Der Platzbedarf richtet sich auch nach dem Standort, denn in den wärmeren Regionen in Süd- und West-Deutschland können die Phyllostachys doppelt so schnell wachsen, wie z. B. in Schleswig-Holstein, Nordniedersachsen oder Dänemark. |
| Bemerkungen: | Sprossen essbar. Die Halme riechen Aneinanderreiben nach Weihrauch. Seit 2006 auch aus Laborvermehrung (Invitro oder 'in Vitro') als 'Green Perfume' in Umlauf. In Deutschland erreichen die Phyllostachys aus Invitro-Vermehrung die angebenen Höhen innerhalb von 10 Jahren nicht annähernd. Die Pflanzen wachsen mit dünnen Halmen sehr buschig und treiben in den ersten 5-7 Jahren so gut wie keine Ausläufer. Ideal zur Kübelbepflanzung. |
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Auf den nachfolgenden Bildern sehen Sie die Wüchsigkeit der Phyllostachys an einer 10 Jahre alten Pflanze. Die Wüchsigkeit bzw. der Ausbreitungsdrang der Ausläufer treibenden Bambusarten wird immer wieder unterschätzt.
Nach meiner, nun mehr länger als 30 jährigen Erfahrung, haben die hoch wachsenden Phyllostachys-Arten (Höhen über 7 m) einen Platzbedarf von mindestens 15-25 Quadratmeter, wenn sie mit einer Rhizomsperre begrenzt werden. Wird z. B. Phyllostachys atrovaginata ohne Begrenzung gepflanzt, so kann sich die Pflanze innerhalb von 10 Jahren auf einer Fläche zwischen 50-70 Quadratmeter ausbreiten, je nach Bodenbeschaffenheit und Standort (Region).
Die Abbildungen zeigen die Rhizome, die ich auf einer Fläche von 150 Zentimeter Länge und 50 Zentimeter Breite ausgegraben habe. Der Zeitaufwand betrug ungefähr 90 Minuten und war nur mit einem stabilen Rodespaten unter zu Hilfenahme einer Astschere möglich!
Das Bambus-Lexikon wurde als frei zugängliche Datenbank nach einer Idee von Fred Vaupel 2005 erstellt und erarbeitet. Mit dem Bambuslexikon und den Bambusinformationen möchte ich meine mehr als 35 jährigen Bambuserfahrungen, mein Wissen und alle von mir gesammelten Daten an die vielen Pflanzenfreunde weitergeben, um den Bambus in unseren Breiten noch populärer zu machen und seine vielseitige Verwendbarkeit einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Mein Lexikon erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Angegebenen Werte (Höhe, Winterhärte etc.) sind Durchschnittswerte, die je nach Standort erheblich voneinander abweichen können und gelten nicht für Bambus im Kübel. So wird ein Phyllostachys vivax 'Aureocaulis' im norddeutschen Küstenbereich und Dänemark selten über 5 Meter hoch, während diese Sorte z. B. in Süd-West-Deutschland bereits nach wenigen Jahren dieser Höhe erreicht und in dieser Region nach ca. 8 Jahren mehr als 8 Meter hoch wird.
Über Mitarbeit, Anregungen, Ergänzungen, Erfahrungswerte, Pflanzendaten und Bilder, aber auch über Kritik, bin ich jederzeit dankbar. Bitte per Email senden an: FV@bambus-lexikon.de
Mein Dank geht an 1. Stelle an meine liebe Frau, ohne deren Geduld, Liebe und Verständnis es für mich nicht möglich wäre, die riesige Datenmenge in das Web zu stellen. / Last but for sure the more imporant, I would like to thank my wife. She is my love, my best friend and so much more... Without her understanding, patience , love , it wouldn't have been possible for me to put together this huge amount of data in the web. THANK YOU angel. / Mes remerciements s’adressent en premier lieu à ma chère femme, sans sa patience, son amour et sa compréhension, il n’aurait pas été possible pour moi de mettre en ligne cette immense quantité de données.
Ich habe bis 2009 in meiner Freizeit mehr als 8500 Stunden am PC verbracht und besonders in den Wintermonaten, Abend für Abend (häufig bis zum frühen Morgen) und fast das ganze Wochenende, oft auch ungeduldig und schimpfend (wenn der Computer mal wieder spinnt) am PC verbracht!
Für die Überlassung vieler guter Fotos geht mein besonderer Dank an Daniel Kunz aus der Schweiz. Für die Bereitstellung einiger Fotos bedanke ich mich bei den Bambusfreunden im In- und Ausland.
Das Bambus-Lexikon ist ein privates Lexikon. Lediglich die laufenden Hostingkosten werden vom Bambus-Informationszentrum in 31275 Lehrte-Steinwedel, Ramhorster Str. 1-2 gesponsert. www.bambus-info.de
Fred Vaupel im Frühjahr 2005